Drittes Zeitalter - Lìnn Trí (ca. 2.500 LT bis heute)

Nach dem Sieg über Zorlêw im Jahre 2.499 LD weitete sich das Königreich Drâea durch die bestehenden Bündnisse mit Likhana und Uskûndor weiter nach Osten. Zu Ehren seiner Gemahlin Kyenndra und als Symbol des Sieges über den Schatten ließ König Aeghal 2.501 LT die östliche Schutzfeste am Fuße der Eisenberge in Kendorras, die Stadt des Friedens umbenennen. Fortan regierte er von dort aus sein Reich und es waren friedvolle Zeiten.

 

Kyenndra gebar Aeghal drei Söhne und zwei Töchter und nach Aeghals Tod folgte der Erstgeborene Domhnall seinem Vater auf den Thron und dessen Sohn Domhléif danach. Domhléifs Gemahlin Lh'Uvaen wiederum brachte kurz darauf einen Jungen zur Welt, der den Namen Balchor trug. Zum Leid seiner Eltern verunglückte Balchor jedoch im Alter von dreizehn Jahren tödlich und der König blieb ohne Erben zurück. Zwar wurde ihm einige Jahre später erneutes Vaterglück zuteil. Doch handelte es sich dieses Mal um eine Tochter, die als Thronfolgin per Gesetz keinen Anspruch besaß. 

 

Ohnehin wäre die Prinzessin Inshuâda zum Regieren zu jung gewesen, denn ihr Vater starb bereits drei Jahre nach ihrer Geburt und so bestieg 2.597 LT Domhléifs Bruder Ândrahel den Thron Drâeas. Zur Krönung erschien der Erzmagier Albwin, der erst ein Jahr zuvor vom Tar Istyr zu Sìdhors Nachfolger erkoren worden war. Während seines Besuches in Kendorras begegnete Albwin auch Ândrahels Söhnen Arrâs und Aedhan.

Insbesondere der jüngere Aedhan zeigte ein offenes Gespür für das Wissen und den Rat des Zauberers, das zu einer engen Freundschaft erwuchs, die die Ereignisse in späteren Jahren in Gang setzte ...